Genossenschaft für Soziales/Familie und Kommunikation



1. Zielsetzung der Genossenschaft ist es, verschiedene Fachrichtungen zu verbinden und deren Wissen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zum einen soll dies der Verbreitung von juristischem „Grundwissen“ (Alltagswissen) insbesondere im Familien- und Erbrecht dienen. Gedacht ist auch an Vortragseinheiten zur Vorbereitung der Eheschließung, zum nichtehelichen Zusammenleben und auch zum Unterhaltsrecht. Daran anknüpfen können Vorträge und Beratung für Senioren, bspw. für Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen.
 
2. Ein weiterer Schwerpunkt kann die Erarbeitung von Unterrichtseinheiten bspw. für Schulen und Lehrerfortbildung sein. Ebenfalls können Unterrichtseinheiten für die Weiterbildung von Betreuern, Berufsbetreuern sowie Sozialarbeitern erarbeitet werden.
 
3. Es soll juristisches Grundwissen aus den wichtigsten Gebieten vermittelt werden. Dazu gehören Familie-Straf- und Mietrecht sowie die Vorsorge für Regelungen für den Todesfall (Testamente und Vorsorgevollmachten). Um diese Vermittlung lebensnah zu gestalten und einen größeren Personenkreis ansprechen zu können, sind die nicht juristischen Mitglieder der Genossenschaft mit der Erarbeitung der pädagogischen Konzepte und der Vermittlung mit einzubeziehen.
 
4. Zusätzlich zu dem Juristischen- und Fortbildungsbereich soll noch die Vermittlung von Kompetenzen wie Computerlehrgängen für Senioren, Gartengestaltung, gemeinsame Gartenpflege und Erörterung gemeinsamer Lebensmodelle für ein selbst bestimmtes Alter Gegenstand von Vorträgen und Lehrgängen sein. Es ist daran gedacht, ein weitmaschiges Netz zu knüpfen, bei dem die Mitglieder ihre fachlichen und sozialen Kompetenzen einbringen und weiter vermitteln können.
 
5. Den beteiligten Mitgliedern der Genossenschaft soll so eine Plattform gegeben werden, mit der sie ihre Kenntnisse und ihrem Wissen einem breiteren Publikum zugänglich machen können. Dabei können Querverbindungen zu Vereinen genutzt werden und Multiplikatoren angesprochen werden. Der einzelne Vortragende kann dabei aus seiner isolierten Rolle heraustreten und hat ein Netzwerk zur Verfügung, welches dann auch die Einladungen koordinieren kann, Zeitungsannoncen schalten kann, Flyer drucken kann etc.
 
6. Es kann dann auch Kontakt mit sozialen Einrichtungen, wie Familienzentren, Mehrgenerationenhäusern, Volkshochschulen und Schulen aufgenommen werden.
 
7. Die Mitglieder werden verschiedene Themenbereiche erarbeiten, zu denen dann Veranstaltungen angeboten werden können (Cluster).
 
8. Die teilnehmenden Mitglieder der Genossenschaft haben ihrerseits die Möglichkeit, durch die Angebote Honorartätigkeit auf Stundenbasis auszuüben.
 
9. Für die teilnehmenden Zuhörer soll mit moderaten Eintrittspreisen der Zugang zu juristischem, pädagogischem und gegebenenfalls auch psychologischem Grundwissen ermöglicht werden. Damit soll eine verbreitete Scheu vor dem betreffenden Fachwissen und den dazugehörigen Ausdrucksweisen abgebaut werden. Es soll möglichst mit praxisnahen Beispielen und der Möglichkeit zu Erfahrungsaustausch konkrete Lebenshilfe für die Teilnehmer möglich sein. Durch die Beteiligung von Juristen, Sozialarbeitern, Berufsbetreuern, Pädagogen, Psychologen und in der Erwachsenenbildung tätigen Personen soll ein breites Spektrum an Fachwissen vertreten sein und zudem eine fächerübergreifende Ausrichtung der Genossenschaft mit gegenseitigem Erfahrungsaustausch und gegenseitiger Ergänzung der Kompetenzen erreicht werden.